Offentliche Bekanntmachung

ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG

GEMEINDE HANDORF


 

Von der Gemeindeverwaltung wurde im Verlaufe der letzten drei Jahre intensiv versucht, eine schnellere Internetverbindung zu erreichen. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die Deutsche Telekom AG kein erstzunehmender Gesprächspartner war und ist, weil hier nur eine Minimallösung mit den veralteten Kupferleitungen angeboten wurde. Außerdem war der zu erbringende Kapitaleinsatz so hoch, dass er weder von der Gemeinde Handorf noch von den Nutzern aufzubringen gewesen wäre. Selbst im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 9 "Handorf-Süd" wurden im Rahmen der Erschließung von der Deutschen Telekom AG nur Kupferleitungen verlegt.

Vom Landkreis Lüneburg wurden zwei Versuche gestartet, die in der gesamten Fläche des Kreisgebietes zu einer akzeptablen Lösung führen sollten. Hier bot sich die Deutsche Telekom AG als angeblich kompetenter Partner an. Die vom Landkreis Lüneburg und von den Gemeinden aufzubringenden Finanzmittel waren jedoch so hoch, dass es zu keinem Abschluss beim ersten Verfahrensschritt kommen konnte. Die finanziellen Forderungen der Deutschen Telekom AG wurden daraufhin mäßig reduziert. Es sollten jedoch ausschließlich die Verteilungsstellen aufgerüstet werden und weiterhin die verlegten Kupferleitungen bis in die Häuser hinein genutzt werden. Der finanzielle Eigenanteil der Gemeinde Handorf hätte bei ca. € 120.000,00 gelegen. Für dieses Minimalangebot eine viel zu hohe Summe. Die Gemeinde Handorf hat sich entschlossen, an dieser Ausbauvariante nicht teilzunehmen.

Als weiterer Gesprächspartner stand dann die LüneCom zur Verfügung. Es erfolgte eine Vorplanung, die zu dem Ergebnis führte, dass als Eigenanteil der Gemeinde Handorf Finanzmittel von weit über € 400.000,00 aufzubringen gewesen wäre. Auch hier sollten nur die Verteilerkästen aufgerüstet werden. Es sollten bis zum Endverbraucher die Kupferleitungen der Deutschen Telekom AG weiterhin genutzt werden. Auch dieses Angebot war somit nicht umsetzbar.

Da in der Zwischenzeit im Bereich der Samtgemeinde Elbmarsch der Eigenbetrieb Elbkom AöR gegründet worden war, ergab sich die Möglichkeit, sich diesem Anbieter anzuschließen. Die Gespräche verliefen so erfolgreich, dass Anfang Februar der Vertrag unterzeichnet wurde. Hier wird ausschließlich auf die modernste Technik gesetzt, das heißt, Glasfaserleitungen werden bis in das Haus verlegt und zwar kostenfrei für jeden Anschlussteilnehmer.

Eine Hürde muss jedoch noch genommen werden. Es müssen sich
60% der ortsansässigen Hausbalte anschließen lassen.

Es wurde ein realistischer Zeitplan zwischen der Elbkom Aör und den Gemeinden vereinbart, nach dem das Vorhaben umgesetzt werden soll. Die Einzelheiten hierzu entnehmen Sie dem gesonderten Aushang.

 

gez. Peter Herrn

Bürgermeister